Saison-Abschluss-Wochenende Jahrgang 2008 E2/E3

Freitag:

Die Abfahrt ins Kleinwalsertal erfolgte um 15 Uhr. Alle waren zur angegebenen Zeit anwesend! Die Mitfahrgelegenheiten waren schnell verteilt, so dass wir pünktlich ins  Kleinwalsertal starten konnten.

 

Dort angekommen wurde das ganze Gepäck entweder in den Bus von Burkhardts oder in den Sprinter von Harry Gmelin verladen. Weiter ging es dann steil bergauf zu Fuß bis zur Jahnhütte,  die gleich neben einer Pferdekoppel mit wunderschöner Aussicht steht und für die nächsten zwei Tage unsere Unterkunft sein sollte.

 

Direkt in der Hütten wurden zunächst die Zimmer zugeteilt.

Max konnte mit Maximilian und Fridolin direkt unter dem Dachgiebel schlafen.

Der gesamte Sturm fand sich in einem Sechser-Zimmer wieder

Auch die Abwehr hat zusammen mit dem Mittelfeld ein Zimmer bewohnt

 

Zunächst wurden nun die Betten bezogen, so dass die Matratzen einen Bezug bekamen. Wer keinen Schlafsack dabei hatte, bekam eine bezogene Bettdecke.

Nach ca. 3 stündiger Fahrt hatten alle Hunger. Jan und Janosch heizten in der Küche ein.

Es gab Maultaschen mit Ei die Jungs hatten wirklich Hunger. Danach Vertrieb man sich noch die Zeit mit Tipp-Kick-Spielen

Selbst auf der nicht gemähten Wiese neben einer Pferdekoppel wurde direkt der Fußball ausgepackt. Die Pferde mussten willens oder nicht Fußball spielen, da das eine oder andere Mal der Fußball in die Pferdekoppel flog. Nun lernte auch der eine oder andere aus der Mannschaft was ein Stromzaun bedeutet. Schließlich musste man diesen überwinden, um die Fußbälle wieder an den Mann zu bekommen

 

Es war wirklich ein großes Abenteuer: Auf dem Hof der Hütte wurde in einem alten Ölfass Feuer entzündet. Alle hatten Spaß bis ca. 22 Uhr als der Trainer zum Zapfenstreich blies

Wie es sich für eine ordentliche Mannschaft gehört, hat man sich kurzfristig verbündet und versucht die Trainer daran zu hindern den Zapfenstreich auch definitiv durchzusetzen. Allerdings hatte man so viel erlebt, dass man doch recht schnell um diese Uhrzeit dann in den Schlaf fand. Schließlich stand am nächsten Morgen ein ausgedehnter Trainingstag an.

 

Samstag:

Wie angekündigt wurden alle um 8 Uhr aus dem Bett geschmissen, ob man wollte oder nicht. Für den einen oder anderen rächte sich vielleicht das zu späte Zubettgehen, allerdings galt in diesem Fall immer noch der alte Spruch: „Wer abends ein Held ist, ist auch morgens ein Held!“

In diesem Sinne wurde zum Frühstück aufgestanden! Dieses war mit Brötchen, Müsli, Wurst, Käse, Nutella, Marmelade und Butter ausgestattet, so dass keine Wünsche offen blieben! Alex Gmelin zauberte auch noch einen ganzen Topf voll mit warmen Kakao! Alle waren für das kommende Training gestärkt.

Ja liebe Eltern: Danach wurden die Zähne geputzt!

Die Mannschaft lief nun zunächst bergab, dort stieg man in den Sprinter und in andere Autos ein und fuhr auf den Sportplatz des FC Casino Kleinwalsertal. Dort gab es zwei Stunden ausführliches Training auf einem Rasen vom Feinsten. Mit verschiedenen Stationen, vom Passspiel, Torwarttraining bis hin zum Konditionstraining, das von Frank zur Freude aller recht ausführlich gestaltet wurde.

 

In der Mittagspause ging es zurück zur Jahnhütte. Das Küchenteam zauberte Spaghetti mit Tomatensoße. Nach einer Mittagsruhe ging es zurück auf den Sportplatz. Dort spielten wir jeweils gegeneinander ein sehr schönes Fußballspiel. Bei 16 Jungs ging das sehr gut auf. Es gab zwei Mannschaften mit jeweils einem Auswechselspieler.

 

Gleichzeitig fand auf dem Sportplatz noch ein Volleyballturnier statt, das uns aber überhaupt nicht störte. Im Gegenteil es war sehr nett als zum Schluss die Volleyballer den Jungs beim Elfmeter-König zuschauten und teilweise sogar Applaus spendeten.

Dabei gab es einen besonderen Anreiz:

Die besten Schützen mussten am Abend nicht zu Jahnhütte hinauflaufen sondern durften im Sprinter den steilen Berg mit hoch fahren. Diese Plätze waren heiß begehrt!

 

Nun wieder heimgekehrt wurde zunächst etwas ausgeruht dann geduscht. Der Grill wurde angeschmissen. Wir vermissten zunächst den Vater von Noah und Lovren.

Wir hatten einige rote Würste mit dabei. Nachdem allerdings die beiden Väter deutlich verspätet wieder auftauchten, war klar geworden, was sie im Schilde führten. Sie hatten  Cevapcici, Hähnchen und sonstiges Grillgut besorgt, so dass am Abend ausführlich gespeist wurde!

 

Als weiteres Highlight des Wochenendes durfte jeder bei Alex Gmelin eine Runde auf dem hütteneigenen Quad mitfahren. Die Spritztour zauberte der Jungs ein breites Grinsen ins Gesicht! (Für die Eltern: Spritztour auf dem Feldweg natürlich vollkommen harmlos!)

 

Gleichzeitig fand ein tolles Treiben auf dem benachbarten Spielplatz und teilweise wieder auf der Pferdekoppel statt. Auch die Möglichkeit bestand im Fernsehen das Spiel Portugal gegen Uruguay anzusehen. Zum Leidwesen von Simao verloren die Portugiesen. Wir Deutschlandfans saßen vollkommen entspannt neben dem Fernseher. Der Grund dürfte bekannt sein!

 

Die Trainer hatten an diesem Tag getan was sie konnten, so dass die Aufmüpfigkeit beim Zubettgehen von wenig auf nichts zurückging. Die Jungs waren so müde, dass ein Zubettgehen fast freiwillig stattfand. Alle schliefen schnell ein. Auch ich habe in letzter Zeit selten so erholsam geschlafen, wie auf der Jahnhütte!

 

Sonntag:

Aufstehen um 7 Uhr, schließlich wollten wir noch nach Oberstdorf zum Fußballspiel gegen die dortige E-Jugend und vorher musste die Hütte geräumt und geputzt werden, die Bettwäsche musste in die Waschmaschine und aufgehängt werden. Vielen Dank an Dagmar Locke! Ohne Sie wäre das nicht realisierbar gewesen! Im Stadion direkt unter der Kanzelwandbahn und unterhalb der berühmten Skischanze sollte das Freundschaftsspiel gegen die heimische E-Jugend stattfinden.

Etwas Respekt bekamen wir zunächst, als die Oberstdorfer E-Jugend verlauten ließ, dass sie doch als Vizemeister auf dem zweiten Platz ihrer Tabelle standen. Wir hatten mit dem Trainer ausgemacht, dass alle 16 Jungs spielen durften. So wurde jeder eingewechselt und unsere Mannschaft hat die Oberstdorfer Vizemeister mit 7:1 vom Platz gefegt.

 

Ok: beim Skispringen würde vermutlich die Oberstdorfer Jugend gewinnen!

 

Danach ging es gestärkt mit Müsliriegel und Apfel auf die Autobahn. Wir sind alle gut angekommen.

 

Vielen Dank nochmals an die Familie Gmelin für ein unvergessliches Wochenende!